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Diklusion – Barrierefreiheit auf Instagram aus der Perspektive „Hören“

Autorinnen: Studierende der Europa-Universität Flensburg

Herzlich Willkommen Medienscouts!

Auf dieser Seite findet ihr alle Infos und Abläufe für euren individuellen Tag zum Thema „Digitale Medien und Inklusion in der Schule“ – also Diklusion.
Im Detail spielt an diesem Tag das Thema „Gehörlosigkeit bei Instagram“ eine wesentliche Rolle. Ein Bereich, der uns allen im Alltag begenen kann. Wir wünschen euch mit den Materialien (diese findet ihr bei „Materialien“ im Beitrag) und in Zusammenarbeit mit den anderen SchülerInnen eine tolle und lehrreiche Einheit zu diesem so wichtigen Thema! 🙂

Ihr kennt den Begriff „Inklusion“ noch nicht?
Um kurz und knapp ein Verständis für Inklusion zu bekommen, schaut doch einmal hier vorbei:

Warum ist dieses Thema so Wichtig?

  • Es ist normal, verschieden zu sein
    • Wir alle sind sehr heterogen, haben unterschiedliche körperliche und psychische Voraussetzungen. Einige Unterschiede fallen nur stärker auf, weil sie in der Gesellschaft seltener auftreten und dadurch unterrepräsentiert sind.
    • Verschieden zu sein bedeutet deshalb, unterschiedliche Bedürfnisse und Voraussetzungen zu haben, aber dennoch ein Recht auf Teilhabe zu haben.
    • Menschen haben viele Facetten: Vorlieben und Abneigungen, Stärken und Schwächen. 
    • Nur, weil jemand eine körperliche Behinderung hat, bedeutet dies keineswegs, dass auch eine kognitive Beeinträchtigung vorhanden ist.
  • Im Mittelpunkt steht der Respekt
    • Menschen mit Behinderungen wollen genau so wie alle anderen respektvoll behandelt werden und als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt sein.
    • Jeder Mensch auf dieser Welt ist auf die Unterstützung anderer angewiesen. In einigen Phasen des Lebens mehr als in anderen. Also helft einander und seid respektvoll.
    • Die einfachste Regel für eine respektvolle Begegnung lautet also: Handle so, wie du selbst behandelt werden möchtest!
  • UN-Behindertenrechtskonvention
    • Es geht um die Rechte für Menschen mit einer Behinderung.
    • Sie wurde am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und ist am 03. Mai 2008 in Kraft getreten.
    • Die UN-Behindertenrechtskonvention beinhaltet – neben der Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte für behinderte Menschen – eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmter, Regelungen.

Ablauf

Hier findest du einmal den Ablauf des Projekttages übersichtlich und mit Zeitangaben in einer Tabelle dargestellt.

Checkliste

  • Haben alle Schüler:innen ein iPad ?
  • Haben wir einen Internetzugang für diesen Tag?
  • Können wir uns mit dem Beamer/SmartBoard verbinden? (Kabel, Internet,etc.)
  •  Kreppband für die Namenschilder
  • Eddingstift für die Namensschilder
  • Blanko-Papier für das 5-Finger-Feedback
  • Das müssen wir vorher ausdrucken
    • Ablaufplan für den Tag
    • Checkliste für die Story
    • Gruppeneinteilung
    • Diversity-Bingo
  • Mentimeter ist bereits vor der Einheit im Browser geöffnet.
  • Die PowerPoint ist auf einem USB-Stick dabei oder auf dem PC gespeichert.
  • Moderationskarten

Hier findest du die PowerPoint-Präsentation, die du für die Durchführung des Projekttages brauchst. Am besten lädst du sie dir zusätzlich auf einen USB Stick.

Hier findest du die Moderationskärtchen für den inhaltlichen Input zum Thema Inklusion und Barrieren. Die Moderationskärtchen sind lediglich eine Hilfe. Du kannst sie als Orientierung nutzen, musst es aber natürlich nicht 🙂

Durchführung

Hier findest du einen Überblick über den Projekttag. Zu jedem einzelnen Punkt aus dem Ablaufplan (siehe Ablauf) ist in diesem PDF-Dokument einmal ausgeführt, was in den einzelnen Phasen gemacht werden soll.

Materialien

 

Didaktische Reserve

Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für euch, um entweder Zeit einzusparen oder Zeit rauszuholen

  • Zeit sparen
    • Negativ Beispiele – Storys: Nur mündlich besprechen und jeweils nur drei Wortmeldungen
    • Bingo: Nur 15 Minuten anstatt 20 Minuten
  • Zeit rausholen
    • Spiele einbauen
    • Pausen verlängern
    • bei der Bearbeitung der Videos können sich die Kinder gegenseitig helfen

Erfahrungen aus unserer Durchführung

  • alle Lernenden und Lehrenden im Raum sind individuell – daher sind ebenso individuelle Methoden der Vermittlung wichtig, damit jeder/jede einen fairen Zugang zu dem Thema erhalten kann
  • genug Zeit für die Erstellung der Videos ist wichtig, um möglichst viele Bereiche gut abdecken zu können (z.B. Untertitel, deutliche Aussprache, Kreativität, …)
  • im Klassenraum sind Diskriminierungen aller Art zu unterbinden – denn vor Allem das Kennenlernen und die Akzeptanz von Barrieren stehen in dieser Einheit im Vordergrund
  • ein themenbasierter Austausch zwischen den Schüler:innen kann sehr nachhaltig sein, um das Gelernte zu verinnerlichen und andere Sichtweisen kennenzulernen

Literatur und Bildquellen

Tipps für die didaktische Reserve – kleine Spiele

Hier findet ihr noch einige Inspirationen für Spiele als didaktische Reserve. Anlehnen könnt ihr die Inhalte zum Beispiel an das Thema Inklusion bzw. die Inhalte, die in der Einheit erarbeitet worden sind (Barrieren, Gehörlosigkeit, Individualität, …).

 

 

Quellen: 

Spielefant

Sandras Ideenkiste

 

überarbeitet von Lea Schulz am 12.10.2022, die Inhalte wurden von Studierenden der EUF erarbeitet

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