Ein Jungen und ein Mädchen sitzen an einem Tisch und erarbeiten mit einem iPad und einer Mind Map ihr Märchen.
Allgemein

Mit Chatbots Märchen erzählen

von Marlene, Merle und Levke

Ein kurzer Überblick

Im Folgenden wird ein innovativer, diklusiver Projekttag vorgestellt, an dem Grundschulkinder mithilfe entwickelter Chatbots kreative Märchen verfassen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung narrativer Kompetenzen, kreatives Schreiben sowie die sprachliche und strukturelle Entwicklung.

Der Projekttag verbindet analoge Materialien mit digitalen Werkzeugen und legt besonderen Wert auf Visualisierung, Kooperation und Teilhabe in heterogenen Lerngruppen. Neben dem didaktischen Konzept werden Ablauf, Materialien, Differenzierungsmöglichkeiten und die eingesetzten Chatbots vorgestellt.

Die verwendeten Materialien stehen auf dieser Seite zur Verfügung und können direkt für den eigenen Unterricht genutzt werden.

Didaktischer Fokus der Einheit

Der Projekttag zum Thema „Märchen schreiben mithilfe von Chatbots“ verfolgt das Ziel, narrative Kompetenzen, kreatives Schreiben sowie eine erste reflektierte Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz im Grundschulkontext zu fördern. Im Mittelpunkt steht die aktive Gestaltung eigener Märchen, wobei KI als unterstützendes Werkzeug in den Schreibprozess integriert wird.

Ausgehend von einer atmosphärischen Einführung in die Märchenwelt (vgl. Phase 1 im Planungsraster) werden zentrale Merkmale von Märchen wiederholt und gesichert. Dazu gehören typische Anfangs- und Schlussformeln, magische Elemente, klare Gut-Böse-Strukturen sowie eine überschaubare, linear aufgebaute Handlung. Diese fachliche Grundlage dient als Orientierungsrahmen für die anschließende Textproduktion. Märchenmerkmale werden nicht nur benannt, sondern bewusst in eigenen Geschichten angewendet. Auf diese Weise wird literarisches Lernen mit produktionsorientiertem Arbeiten verbunden.

Ein zentraler didaktischer Schwerpunkt liegt auf der Förderung narrativer Kompetenzen. Figuren, Handlungsorte und Konflikte werden entwickelt und mithilfe einer Mindmap strukturiert. Durch die Arbeit mit den Chatbots („Ideensammlerin“ und „Strukturfee“) in Phase 2 erhalten die Schüler:innen Impulse zur Ideenfindung und Strukturierung, ohne dass ihnen fertige Texte vorgegeben werden. Die KI fungiert als Unterstützung und nicht als Ersatz für eigenständiges Denken und Schreiben. Die Verantwortung für Auswahl, Anpassung und Ausgestaltung der Inhalte bleibt bei den Schülerinnen. Darüber hinaus wird kreatives Schreiben auf unterschiedlichen Leistungsniveaus ermöglicht, indem die Textproduktion digital und KI-gestützt im Book Creator erfolgt (vgl. Phase 3). Die Schüler:innen entwickeln ihre Märchen mithilfe des Chatbots schrittweise weiter und überführen die erarbeiteten Inhalte anschließend als zusammenhängenden Text in ein digitales Buch. Dabei besteht die Möglichkeit, das Märchen schriftlich festzuhalten oder als Audiodatei einzusprechen. Diese Wahlmöglichkeit eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Textproduktion und trägt zur sprachlichen sowie medialen Differenzierung bei.

Die KI dient als Impulsgeberin, Formulierungshilfe und Strukturierungsinstrument, während die inhaltliche Entscheidungshoheit bei den Schüler:innen bleibt. Passende Vorschläge werden ausgewählt, unpassende verworfen und Formulierungen an eigene Vorstellungen angepasst. Der Schreibprozess ist dialogisch angelegt und unterstützt Kinder, die Schwierigkeiten beim freien Formulieren haben.

Die Differenzierung erfolgt sowohl über die Tiefe der Ausgestaltung als auch über die Darstellungsform. Sprachlich stärkere Kinder erweitern ihr Märchen durch detaillierte Beschreibungen, Dialoge oder zusätzliche Handlungselemente, während andere Gruppen stärker auf strukturierende Hilfen wie Mindmaps, Checklisten und gezielte Chatbot-Impulse zurückgreifen. Kinder mit schriftlichen Unsicherheiten nutzen die Möglichkeit, ihre Geschichte mündlich einzusprechen und entfalten ihre narrativen Kompetenzen unabhängig von orthografischen Hürden. Durch die kollaborative Arbeit in der Gruppe sowie die dialogische Interaktion mit der KI wird eine aktive Teilhabe am kreativen Prozess für alle Schüler:innen ermöglicht.

Ablauf und Durchführung

Der Projekttag ist in vier Phasen gegliedert, die inhaltlich aufeinander aufbauen und sowohl kreative als auch reflexive Elemente enthalten.

In der ersten Phase steht das Eintauchen in die Märchenwelt im Vordergrund. Durch märchenhafte Musik, passende Dekoration und einen symbolischen Brief wird eine motivierende Lernatmosphäre geschaffen. Nach einem kurzen Kennlernspiel werden gemeinsame Märchenmerkmale erarbeitet und mithilfe von Legekarten visualisiert. Der Tagesablauf wird transparent gemacht, um Orientierung und Sicherheit zu gewährleisten. Die Einteilung in Gruppen erfolgt durch die Studierenden, anschließend zieht jede Gruppe einen Märchenwürfel und würfelt ein Symbol als kreativen Impuls für ihre Geschichte. Nach der Frühstückspause erfolgt die Einführung in den Book Creator sowie eine altersgerechte Hinführung zum Thema KI. Das Ziel des Tages wird klar formuliert: Die Kinder erschaffen eigene Märchenwelten und werden als Autor:innen tätig.

In einer vogelperspektivischen Aufnahme ist eine Gruppe von Kindern zu sehen, die gemeinsam auf dem Boden und auf Bänken im Kreis sitzen. Im Zentrum des Kreises liegt ein dunkelblauer Samtstoff, der mit kleinen goldenen Sternen und einem hellblauen Tuch dekoriert ist. Darauf sind verschiedene Bildkarten verteilt, unter anderem eine Glühbirne und eine Hantel. Vor dem Tuch auf dem grauen Boden ist eine strukturierte Sequenz von runden Bildern und Textkarten ausgelegt, die mit weißen Pfeilen verbunden sind und den Ablauf einer Geschichte symbolisieren. Eine Hand zeigt erklärend auf eine der Karten, während die Kinder aufmerksam das Geschehen in der Mitte verfolgen.

In der zweiten Phase arbeiten die Schüler:innen in ihren Gruppen mit den vorbereiteten Chatbots. Zunächst sammeln sie mithilfe der „Ideensammlerin“ Figuren, Orte und mögliche Konflikte. Diese Ideen werden in einer Mindmap festgehalten. Anschließend unterstützt die „Strukturfee“ bei der Ordnung der Handlungsschritte. Eine Checkliste hilft dabei, den Überblick über den Schreibprozess zu behalten. Die Lehrkräfte begleiten die Gruppen beratend und unterstützend, greifen jedoch nicht steuernd ein. Dabei wird wiederholt reflektiert, welche Ideen von den Kindern selbst stammen und welche durch die KI angeregt werden.

Nach einer kurzen Pause beginnt Phase drei mit der Ausgestaltung und Fertigstellung der Märchen im Book Creator. Die Schüler:innen überführen die mithilfe des Chatbots entwickelten Inhalte in ihr digitales Buch und gestalten ihr Märchen als zusammenhängendes Gesamtwerk. Dabei entscheiden sie, ob sie den Text verschriftlichen oder als Audiodatei einsprechen.

Während dieser Arbeitsphase unterstützen die Lehrkräfte differenziert durch gezielte Rückfragen, strukturierende Impulse oder sprachliche Hilfestellungen. Der Fokus liegt darauf, die Eigenständigkeit der Gruppen zu stärken und sie zur bewussten Auswahl und Überarbeitung der KI-Vorschläge anzuleiten.

Abschließend werden die fertigen Märchen im „Märchenkreis“ präsentiert, der erneut durch Musik eingeleitet wird. Die Präsentation würdigt die Ergebnisse und stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder, indem ihre Produkte sichtbar und hörbar gemacht werden. Phase vier: Zum Schluss wird der Projekttag, die Lernprozesse sowie die Arbeit mit den Chatbots gemeinsam mithilfe von Reflexionskarten reflektiert.

Die Abbildung zeigt eine tabellarische Übersicht der vier Phasen eines Projekttages zum Thema „Märchen und KI“.  In Phase 1 mit dem Titel „Begrüßung, Eintauchen in die Märchenwelt“ liegt der Fokus auf der Atmosphäre und Vorbereitung. Nach einem stimmungsvollen Einstieg mit Musik, Dekoration und dem Lesen eines Briefes werden die Merkmale von Märchen erarbeitet. Es folgt die Einführung in das Tool „Book Creator“ und die Chatbots, die Gruppeneinteilung per Märchenwürfel sowie die Rollenverteilung. Audios dienen als kreative Hinführung zum Thema.  Phase 2, „Ideensammlung und Texterarbeitung mit der KI“, widmet sich der eigentlichen Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler nutzen dabei zwei spezialisierte Chatbots: „Isabel die Ideensammlerin“ unterstützt bei der Erstellung einer Mindmap, während „Sina der Strukturfee“ schrittweise beim Aufbau der Handlung hilft.  In Phase 3, „Festhalten und Präsentation der Ergebnisse“, werden die Märchen entweder auf Papier oder digital im „Book Creator“ dokumentiert. Zusätzlich werden Höraufgaben verteilt, bevor die Märchen abschließend im Sitzkreis präsentiert werden.  Das Projekt endet mit Phase 4, der „Reflexion“. Hier wird der gesamte Projekttag gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern unter Zuhilfenahme von Reflexionskarten ausgewertet.

Die Chatbots

Für die gezielte Arbeit mit dem Märchen-Chatbot wurden mithilfe selbst erstellter Prompts eigene Chatbots entwickelt. Diese Prompts wurden bewusst so formuliert, dass die Chatbots sowohl inhaltlich exakt auf das Thema „Märchen“ als auch gezielt auf die jeweilige Lerngruppe abgestimmt waren. Dabei wurden sprachliches Niveau, Aufgabenstellung und didaktische Zielsetzung berücksichtigt, um sicherzustellen, dass die Chatbots für den schulischen Einsatz geeignet sind und den konkreten Zweck erfüllen, die Schüler:innen beim Verfassen eines Märchens anzuleiten und zu unterstützen.
Als Grundlage für die Arbeit mit der KI diente dabei die Plattform Fobizz.

Isabel, die Ideensammlerin

Isabel, die Ideensammlerin ist eine freundliche, märchenhafte Begleiterin für Kinder. Sie unterstützt sie dabei, spielerisch und kreativ Ideen für ein eigenes Märchen zu sammeln. Als Chatbot hilft sie Kindern Schritt für Schritt dabei, eigene Märchenideen zu entwickeln. Dabei stehen Fantasie, Entscheidungsfreude und kreatives Denken im Vordergrund – das Märchen selbst wird noch nicht ausformuliert, sondern zunächst gemeinsam vorbereitet.

Zu Beginn stellt sich Isabel selbst vor und erklärt ihre Aufgabe. Sie spricht in einer einfachen, freundlichen und kindgerechten Sprache, sodass alle Kinder ihr gut folgen können. Jede ihrer Antworten besteht aus ein bis zwei kurzen Sätzen und enthält genau eine Frage. Zu jeder Frage bietet sie kleine Ideen oder Beispiele zur Auswahl an, die als Inspiration dienen und den Einstieg erleichtern. Außerdem nutzt sie passende Emojis wie 🧚‍♀️🐉✨🏰, um das Gespräch lebendig zu gestalten und Informationen anschaulich, verständlich und zugänglich für alle Lernenden zu machen. Am Ende fasst Isabel die gesammelten Ideen der Kinder übersichtlich zusammen.

Sina, die Strukturfee

Sina die Strukturfee ist eine begleitende Erzählerin und Denkhelferin. Sie führt Kinder durch gezielte Fragen dazu, selbstständig ein Märchen zu entwickeln, ohne dabei Inhalte vorzugeben. Der Chatbot unterstützt das Kind dabei, aus den zusammengefassten eigenen Ideen ein vollständiges Märchen zu schreiben, und fördert so Kreativität, Erzählfähigkeit und strukturiertes Denken. Sinas Antworten bestehen aus maximal zwei Sätzen, meist aus nur einer Frage. Sie stellt überwiegend offene Fragen, um das Kind zum Nachdenken und Erzählen anzuregen, und verwendet eine einfache, kindgerechte und leicht verständliche Sprache. Fertige Textbausteine oder ausformulierte Passagen werden nicht geliefert.

Inhaltlich orientiert sich Sina klar an der klassischen Märchenstruktur. Die Einleitung beginnt mit „Es war einmal…“ und beschreibt die Hauptfigur mit Name, Alter, Aussehen und besonderen Eigenschaften. Im Hauptteil erlebt die Hauptfigur ein Problem, erhält eine Aufgabe oder trifft jemanden Besonderen; die Handlung wird Schritt für Schritt bis zur Lösung entwickelt. Der Schluss endet mit „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Sina geht dabei schrittweise vor: Zuerst erarbeitet sie mit dem Kind die Einleitung, dann den Hauptteil und schließlich den Schluss. Sie stellt gezielte Fragen zu wer, was, wo, wann, warum und wie und ermutigt das Kind durchgehend, eigene Ideen einzubringen und kreativ zu sein.

Hinweise zur Nutzung

Die Prompts sollten gegebenenfalls individuell an die Voraussetzungen der jeweiligen Klasse oder Lerngruppe angepasst werden, damit sie dem Alter, dem Sprachstand und den Lernbedürfnissen der Kinder entsprechen. Der Chatbot dient dabei ausschließlich als Lernbegleiter und zur Ideensammlung, ersetzt jedoch nicht die pädagogische Anleitung durch die Lehrkraft.

Zeitliche Abläufe, einzelne Arbeitsphasen sowie die jeweiligen Ziele sollten klar strukturiert und visualisiert werden, um den Kindern einen verlässlichen Orientierungsrahmen zu bieten. Zudem ist es wichtig, bereits im Vorhinein zentrale Aspekte des Datenschutzes mit den Schüler:innen zu thematisieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Anwendungen zu besprechen. Abschließend sollte die Arbeit mit dem Chatbot gemeinsam reflektiert werden, um Erfahrungen auszuwerten, Lernfortschritte sichtbar zu machen und einen bewussten Umgang mit dem digitalen Werkzeug zu fördern.

Materialien

Im Folgenden werden die selbst erstellten Materialien näher beschrieben und übersichtlich dargestellt. Dabei wird erläutert, wie sie aufgebaut sind, welche Ziele sie verfolgen und in welcher Weise sie im Unterricht eingesetzt werden können.

Der Märchenbrief

Die Unterrichtseinheit beginnt mit einem märchenhaft gestalteten Brief aus dem Land Simsala. Darin wird erzählt, dass aus einem geheimen Märchenbuch viele Geschichten verschwunden sind. Die Kinder werden persönlich angesprochen und als „mutige Märchenwächter:innen“ dazu aufgefordert, Simsala zu helfen, indem sie eigene spannende Märchen schreiben. Der Brief dient der emotionalen Aktivierung, der Motivation und schafft einen gemeinsamen narrativen Rahmen für die gesamte Einheit.

Die Legekarten zur Erarbeitung

Dieses Bild zeigt aus einer niedrigen Perspektive den auf dem Boden ausgelegten Handlungsstrahl. Im Fokus stehen die beige-farbenen Textkarten und runden Illustrationen, die durch weiße Pfeile in eine chronologische Abfolge gebracht wurden. Die Texte auf den Karten stellen Leitfragen und Stationen der Erzählung dar, wie zum Beispiel „Wie geht die Geschichte aus? Was passiert danach?“. Die runden Bilder zeigen symbolische Motive wie einen Schlüssel oder ein Tor. Der Hintergrund mit den Füßen der umstehenden Personen ist leicht unscharf, wodurch die Struktur der „Geschichten-Straße“ auf dem grauen Linoleumboden hervorgehoben wird.

Zur gemeinsamen Erarbeitung der Merkmale und des Aufbaus eines Märchens werden Legekarten eingesetzt. Diese visualisieren sowohl formale Aspekte (z. B. Märchenanfang, Zeitform) als auch die inhaltliche Struktur (Einleitung, Hauptteil, Schluss) mit zentralen Leitfragen wie „Wer? Wo? Welches Problem? Lösung?“. Die Karten werden im Klassenverband genutzt und anschließend dauerhaft im Klassenraum platziert, sodass sie den Kindern während des gesamten Schreibprozesses als Orientierung und Erinnerungshilfe dienen. Die verwendeten Abbildungen tauchen auch in weiteren Materialien wieder auf und sorgen so für Wiedererkennung und Struktur.

Der Book Creator

Der Book Creator fungiert als zentrales Arbeitsinstrument und roter Faden durch die Arbeitsphase. Zu Beginn werden klare Regeln für die Arbeit mit dem iPad eingeführt. Anschließend erhalten die Kinder über Audioformate grundlegende Informationen zu Märchen und zur Arbeit mit den Chatbots. Eine Märchen-Checkliste wird vorgestellt und regelmäßig zur Selbstkontrolle herangezogen.

Die Aufgaben führen die Kinder gezielt zuerst zu „Isabel, der Ideensammlerin“, zur Ideenfindung und anschließend zu „Sina, der Strukturfee“, zur strukturierten Ausarbeitung des Märchens. Nach jeder Arbeitsphase werden die Kinder daran erinnert, ihre Ergebnisse mithilfe der Checkliste zu überprüfen. Auf weiteren Seiten haben die Schüler:innen die Möglichkeit, ihr Märchen entweder schriftlich mit der Tastatur oder mündlich über Audioaufnahmen festzuhalten. Visuelle Darstellungen der Märchenphasen unterstützen dabei. In der Abschlussphase werden die Kinder angeleitet, ihre Märchen gegenseitig vorzulesen, mit der Checkliste zu vergleichen, gezielt zu überarbeiten und werden zur Reflexion angeregt.

Die Rollenkarten

Rollenkarten strukturieren die Gruppenarbeit, indem sie einzelnen Kindern feste Verantwortlichkeiten zuweisen, etwa für die Nutzung des iPads, das Schreiben, die Mindmap oder die Arbeit mit der Checkliste. Dadurch werden Kooperation, klare Arbeitsabläufe und aktive Beteiligung aller Gruppenmitglieder gefördert.

Die Mind Map

Die Mindmap greift die einzelnen Phasen und Aspekte des Märchens visuell auf und nutzt dabei die bekannten Symbole aus den Legekarten. In der Phase der Ideenfindung können die Kinder hier erste Gedanken festhalten, ordnen und weiterentwickeln. Während des Schreibprozesses dient die Mindmap als inhaltliche Stütze und Planungshilfe.

Die Nahaufnahme zeigt ein Arbeitsblatt auf einem hellen Holztisch, das die Überschrift „Die Mind-Map für euer Märchen“ trägt. Auf dem Blatt ist eine grafische Struktur mit Kreisen zu sehen, in die handschriftlich Ideen eingetragen wurden. Unter der Kategorie „Die Figuren“ finden sich Begriffe wie „Zauberer“, „Prinzessin“, „Katze“ und „Drache“. Beim „Ort“ sind „Kristallschloss“ und „Labyrinth“ notiert. Ein Kind hält seine Hand flach auf das Papier, während daneben ein Lineal, ein bunter Stift und ein Spielwürfel mit Symbolen liegen. Im Hintergrund ist ein Tablet in einer grünen Schutzhülle erkennbar.

Die Checkliste

Die Checkliste dient als zentrales Instrument der Überprüfung. Sie enthält wichtige Kriterien zum Aufbau, Inhalt und typischen Merkmalen eines Märchens. Die Kinder nutzen sie mehrfach im Arbeitsprozess, um ihr Märchen zu kontrollieren und gezielt zu verbessern.

Material zum Download

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